Forschen mit der ForveG

Informationen zu Anträgen im IGF-Programm

Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF)

Die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) ist ein Förderinstrument des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, das vorwettbewerbliche Forschungsprojekte fördert, die sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen richten. Forschungsvereinigungen – wie die ForveG – haben die Aufgabe branchenspezifische Fragestellungen zu bündeln, gemeinsam mit Forschungseinrichtungen Forschungsanträge in der IGF zu stellen und projektbegleitende Qualitätssicherung zu betreiben. 

Die ForveG hat sich auf Forschungsfragen im deutschen Großhandel spezialisiert, der trotz und vielleicht wegen seiner enormen volkswirtschaftlichen Bedeutung weit überwiegend von mittelständischen Unternehmen geprägt ist. Fachlich orientiert sich die ForveG hierbei an den Struktur-, Technologie- und Prozessherausforderungen des Großhandels, seinen Geschäftsmodellen sowie seiner Rolle für die ökonomische Souveränität und Prosperität Deutschlands und Europas. 

Wer ist antragsberechtigt?

Antragsberechtigt sind private und öffentliche Forschungseinrichtungen, die wünschenswerterweise Mitglieder und Fördermitglieder der ForveG sind. Förderfähige Projekte erfüllen hierbei verschiedene Qualitätsanforderungen der ForveG und der IGF. Unter anderem müssen Anträge das Kriterium der Vorwettbewerblichkeit erfüllen, sich an mittelständsiche Unternehmen richten und diese in den Forschungsprozess mit einbeziehen. Zudem muss sichergestellt sein, dass der Transfer von Forschungsergebnissen in die mittelständische Wirtschaft wesentlicher Teil des Forschungsvorhabens ist. Ausführliche Richt- und Leitlinen der Industriellen Gemeinschaftsforschung sowie Unterlagen finden Sie auf der Website der IGF.

Was ist Vorwettbewerblichkeit?

Vorwettbewerblichkeit im Sinne der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) bedeutet, dass Forschungsprojekte nicht auf die Entwicklung marktfertiger Produkte oder exklusiver Wettbewerbsvorteile für einzelne Unternehmen abzielen, sondern anwendungsnahe Erkenntnisse, POCs oder offene Demonstratoren für eine gesamte Branche oder Wertschöpfungskette liefern. Die Ergebnisse sollen so angelegt sein, dass sie von vielen kleinen und mittleren Unternehmen genutzt werden können, ohne dass ein einzelner Akteur bevorzugt wird. Vorwettbewerbliche Forschung schafft technologische, methodische oder organisatorische Grundlagen, die später von Unternehmen eigenständig weiterentwickelt und in konkrete Innovationen und Produkte überführt werden können. Voraussetzung ist deshalb ein bereits in Forschungsprojekten angelegter Transfer- und Beteiligungsprozess für die Mittelständische Wirtschaft.

Der Antragsprozess

Bevor die ForveG einen Langantrag für Forschungseinrichtungen beim Projektträger der IGF einreichen kann, werden diese gebeten eine Projektskizze in Form eines Kurzantrags einzureichen. Der Kurzanttrag enthält bereits alle wichitgen Inhalte des Forschungsvorhabens wie die Projektbeschreibung, Zielerwartungen, Finanzvolumina, Personal- und Materialaufwendungen oder Transferkonzepte. Mindestens zwei Mal pro Jahr prüft der ForveG-Förderbeirat diese Kurzanträge und empfielht diese zur Einreichung. Die genauen Termine und Einireichungsfristen finden Sie auf unserer Website. Der Förderbeirat ist ein Wahlgremium der ForveG und setzt sich aus Wissenschaftlern aus Vertretern von Unternehmen und Verbänden zusammen. 

Sollte der Förderbeirat eine Antragstellung befürworten, werden die Antragstellenden gebeten, einen Langantrag auszufüllen. Die Geschäftsstelle der ForveG berät und unterstützt die Antragstellenden hierbei entlang des gesamten Prozesses. Nach Einreichung durch die ForveG wird der Antrag von Gutachterinnen und Gutachtern einer der sieben Gutachtergruppen (GuG) der IGF begutachtet. Bei negativer Begutachtung besteht die einmalige Möglichkeit einen Antrag zu überarbeiten und erneut einzureichen. Bei positiver Begutachtung übernimmt die ForveG die Rolle des Fördermittelempfängers und sowie das Projektmonitoring für die IGF.

Interessenfelder

Technologie, Software,
Künstliche Intelligenz

Supplier Chain Management

Risiko– und Resilienzmanagement

Nachfrageprognosen und Volatilitätsmanagement

Controlling & Accounting

Digitalisierung und Data Governance

Finance

KIbasierte Entscheidungsunter-stützung

Robotik und Automatisierung

volkswirtschaftliche Perspektiven

 Kommunikation

Internationale Vergleiche

Working Capital Management

Organisation und Kompetenzen

Bildung

Geschäftsmodell-entwicklung

Sprechen Sie uns an.

E-Mail:        info@forveg.de

Tel:              030 590099588